Warum verwendet findependent keine währungsgesicherten ETFs?

Währungsabsicherungen bedeuten oftmals hohe Kosten für die Anleger:innen. Neben den direkten Kosten wie höheren Produktkosten (oft Total Expense Ratio oder TER genannt), entstehen zudem auch “versteckte” Kosten. Der Fonds setzt dafür Derivate ein, die bei Banken gekauft werden. Sowohl diese Derivate wie auch die Transaktionen kosten Geld.

Den Löwenanteil machen hierbei aber die ökonomischen Kosten aus. So bezahlen die Anleger:innen die Zinsdifferenz von der “Heimwährung” zur Währung, die sie absichern. Möchte z.B. ein Anleger in Schweizer Franken die Entwicklung gegenüber dem US-Dollar absichern, so sind dies zurzeit 3-4% pro Jahr (US-Leitzins: 4.5%, Schweiz: 0%). Damit sich eine US-Dollar-Absicherung also “lohnen” würde, müsste der US-Dollar gegenüber dem Schweizer Franken also rund 4% pro Jahr verlieren.