Wie genau überwacht findependent die Anlagelösung? (Rebalancing)

Zum einen überprüfen wir monatlich (jeweils am 15. des Monats oder am darauffolgenden Arbeitstag) die Aufteilung deiner Anlagelösung in Aktien, Anleihen und Immobilien und stellen bei Bedarf mittels Rebalancing die ursprüngliche Aufteilung wieder her.

Zum andern analysieren wir laufend den ETF-Markt und schauen, ob wir bei unseren fixfertigen findependent Anlagelösungen einen bestehenden ETF durch einen besseren, günstigeren ersetzen können und ob wir unsere ETF-Auswahl für das Zusammenstellen der eigenen Anlagelösung anpassen wollen.

 

So funktioniert das Rebalancing genau:

Wenn eine Anlageklasse (Aktien, Anleihen, Immobilien) mehr als 5% von der ursprünglichen Zielgewichtung abweicht, kaufen und verkaufen wir die entsprechenden ETFs um die ursprüngliche Aufteilung wieder herzustellen. So stellen wir sicher, dass deine Anlagelösung dauerhaft zu deinem Anlagecharakter passt.

Wie oft wir tatsächlich rebalancen müssen, hängt von der Marktentwick­lung ab. Je unterschiedlicher sich die einzelnen Anlageklassen entwickeln, umso häufiger muss korrigiert werden. Da auch jede neue Einzahlung so angelegt wird, dass die Aufteilung der Anlagelösung möglichst nahe an die Ziel-Aufteilung kommt, ist bei regelmässiger Einzahlung ein Rebalancing weniger häufig notwendig.

 

Beispiel:

Du hast die Anlagelösung Ausgeglichen gewählt und deine Aufteilung sieht zu Beginn so (Ziel-Aufteilung):

  • Aktien: 60%
  • Anleihen: 28%
  • Immobilien: 10%
  • Liquidität: 2%

Wenn nun der Wert der Aktien deutlich stärker steigt als der Wert der Anleihen und Immobilien, kann es sein, dass die Aktien plötzlich mehr als 65% deiner Anlagesumme ausmachen. Dann verkaufen wir beim Rebalancing gewisse Anteile an Aktien und kaufen dafür Anleihen und Immobilien, um wieder zur Ziel-Aufteilung zu gelangen.

Bei kleinen Anlagesummen (< CHF 2’000) kann auch eine Abweichung von mehr als 5% vorkommen. Wieso das so ist, erfährst du in diesem FAQ.