Eine Frau am Strand, die ihre finanzielle Freiheit geniesst, weil sie ihr Geld anlegt, auch als noch nicht so vermögende Person

Anlegen lohnt sich nicht nur für Vermögende

Wie du dir auch mit kleinen Beträgen finanzielle Freiheit schaffst

«Anlegen lohnt sich nur mit viel Geld», das hören wir immer wieder einmal. Leider sind viele klassische Anlageprodukte tatsächlich auf Leute mit viel Vermögen zugeschnitten. Doch längst gibt es Angebote, bei denen das nicht so ist. Zeit also mit dem Mythos aufzuräumen, Anlegen würde sich für Kleinsparer:innen nicht lohnen. Denn auch schon ein paar hundert Franken jährlich können einen grossen Unterschied machen. Und: Mit einer Anlagelösung machst du nicht einfach nur mehr aus deinen Ersparnissen – du schaffst dir mehr finanzielle Freiheit und finanzielles Wohlbefinden.

Kleine Beträge anlegen – ein Beispiel

Klar, du solltest keineswegs dein letztes Hemd fürs Anlegen hergeben, sondern immer einen Notgroschen auf deinem Sparkonto lassen. Und auch das Geld, das du für deine nächsten Sommerferien ausgeben willst, legst du besser nicht an.

Doch falls du etwas Geld sparen kannst, lohnt es sich anzulegen – bereits ab kleinen Beträgen! Das zeigen wir dir gleich mal mit einem Rechenbeispiel.

In der folgenden Tabelle vergleichen wir monatliches Anlegen von 100, 200 und 500 Franken mit Sparen auf dem Sparkonto über eine Anlagedauer von 15 Jahren.

Vergleich Anlagelösung vs. Sparkonto in 15 Jahren

Tabelle mit dem Vorteil, Geld anzulegen statt auf den Konto liegen zu lassen. Zahlst du monatlich 200 Franken ein, hast du auf dem Sparkonto rund 36'000 Franken, mit einer Anlage fast 53'000 Franken

Annahmen Beispiel: 0.1% Zinsen auf Bankkonto, 5% Rendite für Anlagelösung (dies entspricht in etwa der durchschnittlichen Rendite der findependent Anlagelösung «Ausgeglichen» in den letzten 20 Jahren, ist jedoch keine Garantie für zukünftige Marktentwicklungen).

Du siehst, auf dem Sparkonto erhältst du praktisch keine Zinsen. Und wegen der Inflation verliert dein Geld dort sogar an Wert! Grundsätzlich gilt also: Hauptsache du bunkerst deine Ersparnisse nicht alle auf dem Sparkonto!

Dieser Vergleich zeigt weiter, dass es einen rechten Unterschied macht, wie viel du anlegen kannst – gerade über die Zeit. Die Frage ist also, wie viel du sparen kannst und willst. Doch dabei es geht nicht einfach darum, dein Vermögen zu maximieren.

Es geht um mehr als nur Geld

Mit einer Anlagelösung machst du nicht einfach nur mehr aus deinen Ersparnissen. Das Polster, das du dir damit ansparst, ist viel mehr. Denn es bedeutet Zuversicht, dass du dich für deine Zukunft finanziell gut aufstellst. So bringt dir eine Anlagelösung nicht nur erst dann etwas, wenn du dein Geld beziehst, sondern gibt dir heute bereits Gelassenheit und Sicherheit.

Geld anlegen bedingt zwar, dass du in der Gegenwart auf gewisse Dinge verzichten musst, schafft dir dafür viel mehr Freiheiten für deine Zukunft. Ganz egal ob du dein Arbeitspensum reduzieren willst, um mehr Zeit für Familie und Freunde zu haben, dir eine Auszeit nimmst, um auf Weltreise zu gehen oder ein eigenes Haus kaufen möchtest – all das kann dir eine gute finanzielle Basis ermöglichen. Und sie gibt auch die nötige Sicherheit, um mutige Entscheidungen zu treffen. So fällt bspw. der Schritt in die Selbständigkeit einfacher, wenn du weisst, dass in den ersten Jahren auch ein kleineres Einkommen ausreichen würde. Oder du bist mit einer guten finanziellen Basis eher in der Lage den Job zu künden und dafür einen weniger gut bezahlten anzunehmen, der aber viel mehr Erfüllung bringt.

Das heisst jetzt aber nicht, dass du dir deinen täglichen Kaffee abschminken oder auf Ferien verzichten sollst. Aber wahrscheinlich hast du dich auch schon das eine oder andere Mal dabei ertappt, dass du Geld unnötig ausgegeben hast. 100 Franken, die du im Monat weniger ausgibt, müssen sich also gar nicht unbedingt nach gross Verzichten anfühlen.

Legst du regelmässig Geld an (und automatisiert das vielleicht sogar mit einem Dauerauftrag), trainierst du dir dagegen eine gesunde Angewohnheit an, die sich einfach gut anfühlt.

Anlegen ist für uns auch Ausdruck finanzieller Selbstbestimmung. Du nimmst deine Finanzen in deine Hände und lässt deine Ersparnisse nicht einfach auf dem Sparkonto rumliegen. Dort bestimmt nämlich die Bank, wofür sie dein Geld arbeiten lässt.

Wie du am besten vorgehst

Beim Anlegen kannst du auf verschiedene Arten vorgehen. Du kannst dich an einen klaren Sparplan halten und bspw. monatlich in deine Anlagelösung einzahlen. Oder du gehst das Ganze flexibler an und legst bspw. immer dann an, wenn du das Gefühl hast, dass sich wieder genügend Geld auf deinem Sparkonto angehäuft hat. Oder aber du siehst dir bspw. immer Ende Jahr deine Finanzsituation genauer an und schichtest dann Geld vom Bankkonto in deine Anlagelösung um.

Doch was davon ist nun am cleversten? Auch hier hat regelmässiges Anlegen einen bedeutenden Vorteil. Teilst du deine Einzahlungen in mehrere Tranchen auf und legst die in gleichmässigen Schritten an, verminderst du das Risiko, rückblickend gerade einen schlechten Zeitpunkt erwischt zu haben. Denn die «richtigen» Anlagezeitpunkte in der Gegenwart als solche zu erkennen, ist praktisch unmöglich. Darauf zu spekulieren ist oftmals sogar kontraproduktiv – weil man immer einen Schritt hinterherhinkt. Damit du nicht doch dazu verführst wirst, auf irgendwelche Zeitpunkte zu spekulieren, kannst du dir einen Dauerauftrag einrichten.

Was gilt es bei findependent zu beachten?

Bei findependent kannst du bereits ab CHF 500 starten. Dieser Betrag wird zu Beginn benötigt, damit wir für dich eine breit abgestützte Anlagelösung aufbauen können. Weitere Einzahlungen müssen danach nur noch mind. CHF 100 betragen, damit sie angelegt werden. Dies passiert in der Regel innerhalb von 1-2 Tagen.

Kostentechnisch spielt es praktisch keine Rolle, ob du oft und wenig oder selten und dafür mehr anlegst. Denn grundsätzlich sind alle externen Kosten (Stempelsteuern, Handelsspreads, Wechselkurszuschläge bei ETFs in Fremdwährungen), die beim Kauf und Verkauf von ETFs anfallen, prozentual. Einzige Ausnahme sind die Börsenabgaben, welche 0.015% aber mindestens CHF 0.15 pro ETF-Transaktion betragen.

Fazit

Ganz egal wie gross die Beträge sind, eine Geldanlage lohnt sich um ein Vielfaches gegenüber dem Sparkonto. Eine Anlagelösung bringt aber nicht nur Freude, dass sich dein Geld langfristig vermehrt, sondern auch die Gewissheit, dass du dich finanziell gut aufstellst. Wir finden, lieber in der Gegenwart auf unnötigen Konsum verzichten, dafür clever für die Zukunft sparen und sich so finanzielle Freiheiten für Wichtigeres im Leben schaffen!

Legst du dein Geld regelmässig an, ist das einerseits clever, weil du deine Einzahlungen auf mehrere Zeitpunkte verteilst und andererseits ist das eine gute Angewohnheit um dich bewusster mit deiner finanziellen Zukunft auseinanderzusetzen.

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